Am Freitag, den 07.02.25 fand die diesjährige Mitgliederversammlung des Fördervereins Gymnasium für Poing e.V. statt. Neben Albert Hingerl als Versammlungsleiter haben auch drei Bürgermeisterinnen und Bürgermeister Grußworte gesprochen. Kathrin Alte aus Anzahl wies darauf hin, dass das Gymnasium in Poing eine Pflichtaufgabe sei. Roland Frick aus Pliening bestätigt aus seiner Sicht auch den Bedarf für ein fünftes Landkreisgymnasium, während sein Poinger Kollege Thomas Stark vor allem Konsequenz einfordert für die Umsetzung.
Der Vorstand des Fördervereins gab vor allem einen Einblick zu den Aktivitäten im letzten Jahr und dem Sachstand. “Es gibt einen Grund zum Freuen, aber noch keinen Grund zum Feiern” war dabei die Zusammenfassung des ersten Vorsitzenden, der vor allem nochmals darauf hingewiesen hat, dass es im Kreistag eine breite Unterstützung für das Gymnasium gibt. Auch die Ablehnung durch die Fraktion der Grünen erfolge nur, weil sie eine parallele Realisierung von Gymnasium und Berufsschule im Landkreis nicht für umsetzbar halten.
Rückblickend auf das Jahr 2024 (Vorstellung durch Andrea Lacour) wurde jede Gelegenheit zur Außenwirkung genutzt – vom Schulfest, über den Marktsonntag bis hin zur Bürgerversammlung um nur ein paar Beispiele zu nennen. Daneben fanden u.a. auch 13 Vorstandssitzungen und -workshops statt. Vor allem wurde auch der Austausch mit dem Kreistag erwähnt, u.a. durch den gemeinsamen Besuch auf der Gymnasiums-Baustelle in Röhrmoos und den Sitzungsteilnahmen als Gäste im Kreistag. Ebenfalls nicht vergessen wurde auch der Dank an alle für die vielen Einladungen, offenen Türen, Unterstützer und auch Mitglieder.
Die Marketing- und Kommunikationsaktivitäten wurden von Stefan Müller vorgestellt und reichen von 15.000 gedruckten und verteilten Flyern über Plakate und Handzettel für die Demo im Juli bis hin zu den regelmäßig an die Mitglieder versandten Newsletter. Die von Christina Tarnikas verantwortete Pressearbeit führte zu 12 eigenen Berichten im Poinger Ortsnachrichtenblatt und insgesamt 25 Presseberichten über das geplante Gymnasium in der Lokalpresse.
Der Kassenbericht wurde durch Wolfgang Gerrer vorgetragen – eine Prüfung fand zum Zeitpunkt der Mitgliederversammlung jedoch noch nicht statt. Dafür mussten erst die benötigten Kassenprüfer gewählt werden. Die Wahl war dann auch schon der letzte inhaltliche Agendapunkt der Versammlung, bevor Versammlungsleiter Hingerl mit einem Dank für die Unterstützung die Sitzung beschließt und nochmals anmerkt, dass das ehrenamtliche Engagement zur politischen Meinungsbildung eine wichtige demokratische Aufgabe ist.